Produkt-Aussage

Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein.

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Holz- und Linolschnitt - Empfehlungen für den Anfänger

Holz- und Linolschnitt sind von einer so großen Vielseitigkeit der Arbeits- und Ausdrucksmöglichkeiten, dass Einsteiger, die mit einem umfangreichen Anleitungsbuch arbeiten wollen, gar nicht wissen, womit sie anfangen sollen. Und es gibt so viele Wege, diese Schnitt-Technik auszuüben, dass Sie getrost ganz unkonventionell vorgehen können.
Bevor Sie nämlich Bücher und Arbeitsutensilien für Holz- und Linolschnitt kaufen, fangen Sie einfach und ganz „simpel“ an zu probieren, auch, um zu sehen, ob Ihnen dieses Druckverfahren überhaupt „liegt“. Das hätte auch den Vorteil, dass all die eingekauften Sachen nicht vor Ihnen liegen, Sie „anstarren“ und Sie unter Druck setzen, nun auch damit zu arbeiten. Das könnte Ihnen die Lust an der Sache nehmen und den Schwung, mit Kopf und Hand selbst etwas hervorzubringen.
Unter den künstlerischen Drucktechniken sind Holz- und Linoldruck, was das notwendige Zubehör anlangt, nicht zu unterbieten: Ein einfacher Druckstock, also eine Holzplatte oder ein Stück Linol, einige einfache Schneidwerkzeuge, Papier, Druckfarbe auf Ölbasis und ein Gegenstand als Druckreiber, z.B. ein Brettchen mit einer etwas gerundeten glatten Kante, etwa 5 cm lang -  mehr braucht man zunächst nicht!
Um herauszufinden, wie mit Farbe, Papier und Druckreiber umzugehen ist, sollte man zum Anfang einige Druckversuche machen, die zeigen, welchen Abhängigkeiten zwischen der Dicke des Farbauftrages, der Papieroberfläche, der Papierdicke und dem Reiberwerkzeug und seinem Gebrauch  bestehen.
Zuerst brauchen Sie einen „Druckstock“: Am besten ein Stück massives Dielenbrett aus trockenem alten Kiefernholz, einseitig gehobelt (wie in den nachfolgenden Abbildungen zu sehen), 10 bis 15  cm breit,  mit lebhafter Maserung. Bei alten Kiefern-Dielen sind die weichen Maserungs-Teile gegenüber den härteren leicht eingesunken, womit ein „natürlicher Druckstock“ bereits vorhanden ist. (Zu finden auf Recycling-Höfen der Stadtreinigung, im Sperrmüll-  oder im Altholzcontainer).
Brettstücke mit nur parallel verlaufender Maserung sind gewöhnlich als Druckstock weniger geeignet, weil sie keine zu einem Bild ausbaufähige Struktur enthalten. Es sei denn, Sie hätten eine pfiffige Idee!
Nun zur Sache! Zunächst muß das Holz gesäubert werden. Wichtig: Wasser vermeiden! Baumörtel wird ganz vorsichtig entfernt; Teer, Farbe u. Ä. mit Lösemitteln oder Abbeizer. Als Lösemittel eignen sich (von „schwach“ nach „stark“): Brennspiritus, Terpentin (-Ersatz – zugleich Reinigungs- und Verdünnungsmittel für Hoch- oder Buchdruckfarbe), Reinigungsbenzin, Nitroverdünner, Aceton.
Wer glaubt, dass er beim   Umgang mit diesen Stoffen in den hier erforderlichen kleinen Mengen  körperlichen Schaden nimmt, sollte unbedingt für gute Durchlüftung des Arbeitsraumes sorgen oder den Druckstock im Freien reinigen.
Später, beim eigentlichen Drucken, geht es nur noch um die Hochdruckfarbe und geringe Mengen Terpentin.
Wem auch dies zu bedenklich ist, der arbeite mit wasserbasierenden Linoldruckfarben.

Das weitere Vorgehen soll anhand der folgenden Bilder beschrieben werden:

1. Arbeitsplatz-Übersicht

Hinten links:

Glas- (Plexiglas-) Platte zum Auswalzen der Farbe und schmale Farbwalze mit Terpentinfläschchen und  Farbtube Reinigungspapier

2. Einfärbezubehör

Ansicht vergrößert

3. Druckreiber (Handreiber)

Links: weich, mit Filzbelag, zum Andrücken des Papiers auf ganzer Fläche.

Rechts: hart, mit untergesetzter Hartfaserplatte zur prägnanten Herausarbeitung der Details, die auf der Rückseite gut sichtbar werden

4. 5er Satz Linolmesser

Durch den speziellen Schliff  besonders für Holzschnitt geeignet

5. Erste Abzüge vom unbearbeiteten Brett

Oben: Farbe dünn aufgewalzt, um zu sehen, wie das Brett „sich zeigt“.

Darunter: Dickerer Farbauftrag, der die Struktur gut zeigt. Die Marken des Hobelmessers sind noch gut zu sehen

6. Ausbürsten der Weich-Maserung

Mit Handbohrmaschine und eingespannter (runder) Maschinen-Drahtbürste

7. Gebürstete Druckplatte

Harte Maserungsteile sind weitgehend stehen geblieben, weiche liegen jetzt tiefer

8. Erste Abzüge auf dünnem Einschlagpapier

Unten: Rauhe Rückseite (schwächere Farbaufnahme)

Oben: Glänzende (gestrichene) Papierseite (stärkere Farbaufnahme)


Die weiteren Drucke wurden auf Japanpapier, 50 g/m², glattere Seite, gemacht

9. Thematische Deutung der Plattenstruktur

Die Genever-Armada

Der Abschnitt 9 ist für Neulinge bereits eine „stärkere Herausforderung“. Druckt man die eigentliche Holzstruktur jedoch auf farbiges Papier und schneidet zudem die dünneren Fern- und Nahlinien aus dem Holz heraus, entsteht eine völlig andere Bildsituation, die ganz andere thematische Deutungen zulässt!
Papier ist nicht der alleinige Bildträger! Adolf von Menzel (1815-1905) pflegte von seinen vielen Holzschnitten auch hervorragende Abzüge auf Atlas-Seide zu machen, die durch ihren Tonreichtum und ihre Lebendigkeit auffallen.
Schließlich können einzelne Plattenpartien beim Einfärben mit Papierschablonen abgedeckt werden, in die nachträglich andere Elemente in anderen Farben eingestempelt oder mit Schablonen eingewalzt werden. Danach wird alles zusammen in einem Arbeitsgang gedruckt.
Wenn Sie es nun auch noch verstehen, den Druck ansprechend zu rahmen und mit einem Passepartout zu versehen, kann Ihr erstes Werk bereits ein Schmuck-Stück sein!

Voraussetzung: Sauber und sorgfältig arbeiten; nicht nur so hinfummeln!

Die enger werdenden Linien in der „Ferne“ legen „Wasserhorizont“ nahe; die im Mittelbereich liegenden breiten Strukturen muten wie „wasserumspülte Inseln“ oder „küstennahe Wasserlandschaften“ an. Also käme in Frage: HOLLAND. Um dem Betrachter diese Deutung plausibel zu machen, sollte am Horizont ein holländischer Binnen- und Küstensegler mit seinen typischen Seitenschwertern zu sehen sein. Aber einer nur? Wie sehen fünf aus? Oder der ganze Horizont voll?
Was gibt es in Holland so massenweise zu transportieren? Käse? Tulpen? Genever! Also wurde das Bild „Die Genever-Armada“ getauft.
Denkbar wäre aber auch ein Südsee-Wasserstück gewesen, mit einsamer Insel vorn und Palmen darauf  - so richtig schön kitschig, aber alles auch zu klein, um „was herzugeben“

10. Schiffs-Stempel

Rechts: Mit Werkzeug ( vgl. Bild 4) aus 2 mm dicker Weich-Polyethylen-Platte herausgearbeitet

Mitte: Dicker Radiergummi zum weichen Andrücken auf dem Papier

Links: Brettchen (unten glatt) zum härteren Andrücken für tieferes Schwarz

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